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Horoskop

Das Horoskop ist das wichtigste Hilfsmittel der Astrologie. Es stellt Planetenpositionen der größten und bekanntesten Himmelskörper (Sonne, Erdmond, Planeten) unseres Sonnensystems zu einem bestimmten Zeitpunkt dar. Die Horoskopzeichnung gibt die Sicht in das Sonnensystem aus geozentrischer Sicht (Erd-Sicht) wieder, wobei der Ort, für den das Horoskop erstellt wird nach geogr. Länge und Breite berücksichtigt wird. Grundlagen sind astronomische Berechnungsmethoden der Himmelsmechanik. Früher wurden zur Berechnung die Ephemeriden genutzt, heute wird meistens eine Astrologiesoftware verwendet.

Horoskope Geschichte

Die ältesten Belege von „Häusern“, die im Zusammenhang von Tierkreiszeichen verwendet wurden, reichen zurück bis in das Alte Reich im Alten Ägypten. Im späteren Nutbuch erfuhr die horoskopähnliche Verwendung eine speziellere Ausdeutung, ehe über Alexandria im Hellenismus die Häuserlehre Eingang in die griechische Kultur fand.

Als Horoskopus wurde in der Antike ursprünglich das gesamte aufsteigende Tierkreiszeichen und später ausschließlich der aufsteigende Ekliptikgrad am Osthorizont bezeichnet, der heute Aszendent genannt wird. In der Gegenwartsastrologie wird die gesamte graphische Darstellung als Horoskop bezeichnet, die alle deutungsrelevanten Faktoren enthält und sich im Laufe der Geschichte sehr gewandelt hat.

Erstmals lässt sich die Kenntnis vom aufsteigenden Grad der Ekliptik, dem Horoskopus, in einer Horoskopskizze aus dem fünften Jahrhundert v. Chr. nachweisen.[3] Seit Ptolemäus hat sich die Verwendung des tropischen Tierkreises in der westlichen Hemisphäre durchgesetzt, der mit dem Frühlingspunkt beginnt, während in der „vedischen“ (indischen) Astrologie allerdings die Verschiebung des Frühlingspunktes seit dem Altertum ignoriert wird.

Horoskope Elemente

Horoskope sind heute meist farbige Grafiken, die eine bestimmte Konstellation in unserem Sonnensystem symbolisch darstellen. Früher wurden in Europa – wie teilweise heute noch in Asien ? die Himmelskörper in ein Quadrat eingezeichnet, während heute die Anordnung im Kreis üblich ist. In der westlichen Astrologie finden sich in einem Horoskop folgende vier Elemente:

Himmelskörper (Sonne, Mond, Planeten oder in einigen Astrologieschulen auch Asteroiden)

Linien zwischen den Himmelskörpern zur Bezeichnung von Winkelbeziehungen (so genannte Aspekte)

Tierkreiszeichen (30°-Abschnitte des Zodiaks)

Himmelsrichtungen und Achsen zur Raumeinteilung

Horoskope Methoden

Das Horoskop ist die astronomische Skizze der Himmelssituation im Augenblick der Geburt eines Menschen vom Geburtsort aus gesehen. Dieses Geburtsbild zeigt die Stellung der Gestirne in ihrem Lauf durch den Tierkreis sowie ihre Positionen in den Kraftfeldern/Sektoren/Zonen, auch Häuser genannt. Das Horoskop, auf einen Menschen bezogen, ist ein Deutungsmittel zur Erfassung der Persönlichkeit: in der psychologischen Praxis ein Persönlichkeitstest.“

Individuell berechnete Horoskope benötigen genaue Angaben von Geburtsdatum, Geburtszeit und Geburtsort.

Sofern überhaupt überprüfbare Vorhersagen gemacht werden, haben sie in der Mehrzahl der Studien laut Astrologiekritiker keine über Zufallstreffer hinausgehende Wahrscheinlichkeit. Es bestehe kein physikalisch plausibler Wirkmechanismus.

Die dem Horoskop ursprünglich zugrundeliegende Vorstellung vom Aufbau des Universums sei seit vielen Jahrhunderten überholt. Verschiedene Astrologen können die gleiche Konstellation oft unterschiedlich deuten.

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